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Operationelles Risiko

Welche Komplikationen können während der Sleeve-Gastrektomie hervortreten?

Jede Operation, auch die Sleeve-Gastrektomie, trägt das Risiko von Komplikationen mit sich. Sie können zur Verlängerung des Krankenhausaufenthaltes, zusätzlichen Untersuchungen oder Einnahme von neuen Medikamenten führen. In Ausnahmefällen kann durch Komplikationen eine erneute Operation erforderlich sein. In Extremfällen können Komplikationen eine dauerhafte Behinderung verursachen oder sogar zum Tod des Patienten führen.

Die häufigsten Komplikationen sind:

  • Infektionen der postoperativen Wunden
  • Blutung aus dem Teil des Magens, von dem der andere Teil abgetrennt wurde
  • Undichtigkeit und Durchsickern am Abtrennungsort
  • Beschädigung der Milz; deren Entfernung könnte nötig sein
  • Lungenentzündung oder Ateminsuffizienz (postoperative Atemnot)
  • Niereninsuffizienz, die eine Dialyse erfordert
  • Herz-Kreislauf-Insuffizienz oder Herzinfarkt
  • Tiefe Venenthrombose, Lungenembolie (Blutgerinnsel in den Venen, die sich in die Lungen verlagern können)
  • Hernie in der Operationsnarbe
  • Vitamin- und Nährstoffmangel
  • Postoperative Depression.

Für Patienten potenziell gefährliche Komplikationen:

  • Magen- /Darmschaden oder Durchsickern ihres Inhalts, was sekundäre Peritonitis oder einen Abszess verursachen kann.
  • Innere Blutungen, die eine Bluttransfusion erfordern
  • Schwere Wundinfektion, erneutes Öffnen der Operationswunden, postoperative Hernie
  • Beschädigung der Milz, die die Entfernung ihrer oder anderer Organe erfordert
  • Erschwerte Magenentleerung oder Hindernis beim Durchgang des Inhalts durch den Darm

Lungenkomplikationen:

  • Lungenentzündung, Zusammenbruch des Lungengewebes, Flüssigkeit im Brustkorb
  • Atemnot, Lungenödem (Flüssigkeit in der Lunge)
  • Blutgerinnsel in den Beinen (Thrombose) und ihre Verlagerung in die Lunge (Embolie)
  • Herzinfarkt, kongestive Herzinsuffizienz, Arrhythmien
  • Schlaganfall
  • Akutes Nierenversagen
  • Leberversagen
  • Hepatitis (Leberzirrhose als Folge)
  • Nahrungstriebsstörungen – Magersucht, Bulimie (Appetitlosigkeit oder übermäßiger Appetit – krankhaft)
  • Postoperative Depression, soziale Probleme
  • Psychiatrische Störungen – Psychosen

Lesen Sie die Dokumente der bewussten Zustimmung für die Sleeve-Gastrektomie – sie müssen vor der Operation unterzeichnet werden: Patientenaufklärung und Einwilligung für eine Schlauchmagen

Andere Komplikationen – können schwerwiegend werden

  • Lokale Wundinfektionen, Entstehung von Narben, ausgedehnte Haut nach dem Gewichtsverlust
  • Infektion der Harnwege
  • Allergische Reaktionen auf Medikamente oder Behandlungsmethoden
  • Übelkeit, Erbrechen, Unfähigkeit bestimmte Lebensmittel zu verzehren
  • Entzündung der Speiseröhre und Sodbrennen (saurer Reflux)
  • Natrium,- Kalium- und Zuckermangel, niedriger Blutdruck
  • Erschwerte Magenentleerung
  • Anämie, Eisen-, Vitamin- und Mineralienmangel, vorübergehender Haarausfall
  • Verstopfung, Durchfall, Blähungen, schmerzhafte Bewegung der Nahrung im Magen, übelriechender Stuhlgang
  • Entstehung von Gallenblasensteinen oder anderer Krankheiten der Gallengänge
  • Geschwüre im Verdauungstrakt (Magengeschwür)
  • Auseinanderweichen der Nähte, erneute Gewichtszunahme, unbefriedigende Abnahme des Körpergewichts
  • postprandiale Schwäche mit Übelkeit, Erbrechen, Schwitzen (Dumping-Syndrom)

Wenn die Operation von einem erfahrenen Team durchgeführt wird, das sich auf Fettleibigkeit spezialisiert – ist das Risiko der Operation sehr gering.
Leider trägt jede chirurgische Operation das Risiko von Komplikationen mit sich, die Gefahr des Todes mit eingeschlossen. Das Risiko variiert je nach Gewicht, Alter und Begleitkrankheiten des Patienten.
0.13% – das ist Todesgefahr nach der laparoskopischen Sleeve-Gastrektomie. Das bedeutet, dass der Tod bei 2 Patienten auf ca. 7700 Operationen eintreten kann. Ist dies ein hohes Risiko? Nein! Nach der häufig durchgeführten laparoskopischen Entfernung der Gallenblase ist die Todesgefahr vierfach größer – 0.52%.

0.13%
Todesgefahr nach der laparoskopischen Sleeve-Gastrektomie
0.52%
Todesgefahr nach der laparoskopischen Entfernung der Gallenblase
Sleeve-Gastrektomie Verstellbares Band (Lapband)
49 Anzahl der Patienten 74
45 Durchschnittsalter 41
27% Männer 22%
52 BMI vor der Operation 43
169 Dauer der Operation 122
2.5 Krankenhausaufenthalt (Tage) 1.2
6 Beobachtung nach dem Krankenhausaufenthalt (Monate) 33
26 Gewichtsverlust in kg 15
30 Verlust des Übergewichts in % 25
44 Durchschnittliches BMI nach der Operation 38
12% Häufigkeit der Komplikationen 14%
0 Sterblichkeitsrate % 0

Vergleich der Behandlung/Komplikationen nach der Sleeve-Gastrektomie und dem Anlegen des verstellbaren Magenbandes (nach – Laparoscopic Sleeve Gastrectomy versus Adjustable Gastric Banding for Morbid Obesity: Perioperative and Short-term Outcomes 2003 – 2007)


Am wichtigsten: Komplikationen sind extrem selten!